8 1/2 Monate alt

direkt zur Erziehung
im Flegelalter
ab dem 6. Monat

Besucherzaehler

 

Carla mausert sich
zum Junghund

5 Monate 1 1/2 Wochen
Der Wirbelwind im Alter von 6 Monaten
Carla ist 60 cm groß und wiegt 23,5 kg

Carla entwickelt sich allmählich zu einer großrahmigen, mittelkräftigen Hovawarthündin. Sie hat ein sehr stabiles Wesen, Stimmungsschwankungen scheinen ihr unbekannt zu sein. Trotz ihres starken Selbstbewusstseins ist sie völlig problemlos. Ihrer Aufmerksamkeit entgeht nichts und alles Neue in ihrer Umwelt wird sofort neugierig und selbständig untersucht. Gegenüber kleinen und großen Hunden zeigt sie ein tolles Sozialverhalten und auch mit unseren 5 Katzen hat sie sich schnell angefreundet. Fremden Menschen begegnet sie offen und freundlich. Ich liebe vor allem ihre Schmuseattacken. Dann schmeißt sich Kuschelcarla mit einem wohligen Seufzer eng an mich ran und genießt meine Streicheleinheiten. Immer wieder sucht der Powerschmuser engen Körperkontakt.
Carla ist ein Schatz - einfach nur zum liebhaben!


mit fliegenden Ohren zu neuen Abenteuern

5 Monate alt
Carla und Arne, ein 7 Monate alter Bouvier des Flandres

9 1/2 Monate alt
4 Monate alt
6 Monate alt

Carla und Lotta (Claudi vom Riedemoor),
ihre beste Freundin aus der Welpenschulzeit

6 Monate alt

Wehe, wenn sie losgelassen ... Unser Dream Team in Action

Als Carla zu uns kam, fand Argus sie ganz einfach nur überflüssig und wartete geduldig auf den Tag, an dem diese Nervensäge endlich wieder dahin zurückkehren würde, woher sie gekommen war. Doch Carla ging nicht. Mit der Zeit schmolz sein Widerstand dahin wie Butter in der Sonne. Je älter Carla wurde, desto besser klappte es mit den Beiden. Inzwischen hat sich die freche Motte mit ihrem Charme auch in sein Herz geschlichen und die Beiden sind zu einem tollen Dream Team zusammengewachsen.

Ab und zu (selten) lassen wir die Hunde jetzt gemeinsam laufen. Dabei achten wir darauf, dass Carla nicht überlastet wird. Mehr als eine Toberunde lassen wir pro Spaziergang nicht zu.

8 Monate alt

6 Monate alt

Die Beißwurst ist heiß begehrt -
auch wenn sie gar nicht nach Wurst schmeckt.

5Monate alt
7 Monate alt
6 Monate alt

8 Monate alt

6 Monate alt
Haben oder nicht Haben -
noch kann Argus seine Beißwurst
gegen Carla verteidigen

6 Monate alt
6 Monate alt
6 Monate alt
Pubertät bei Hunden bissige Welpen Beißhemmhung bei jungen Hunden trainieren Bissigkeit bei Welpen Flegelalter Pubertät Hündin Tipps komm hier trainieren

Jugendphase ab dem 6. Monat
Herausforderung Flegelalter (dauert bis zum 24. Monat!)

Mit 6 Monaten ist die grundlegende Rang- und Rudelordnungsphase beendet, aber unser kleiner Rabauke testet die Grenzen zur Entwicklung der eingenen Persönlichkeit noch einmal aus. Seine Unterordnungsbereitschaft nimmt nun sukzessive ab und er muss jetzt lernen, wo seine Grenzen sind, damit er Selbstkontrolle entwickeln kann. Im Hunderudel würde er auf einen Platz am Rand des Rudels gedrängt und auch der Mensch muss sich gegenüber dem heranwachsenden Hund als dominant erweisen. Nach der Pubertät wird sich die Unterordnungsbereitschaft nur dann wieder verbessern, wenn vorher die entsprechenden Grundlagen gelegt wurden. War die Erziehung bisher erfolgreich, ist eigentlich alles in bester Ordnung. Hat man die Erziehung aber bisher vernachlässigt, wachsen sich problematische Verhaltensweisen jetzt sehr schnell zu einem ernsten Problem aus. Den erwachsenen Hund "degradieren" zu müssen ist zwar durchaus möglich, aber es verlangt sehr viel mehr Mühe um einen vergleichbaren Gehorsam zu erreichen, als wenn der Welpe durch eine von Anfang an konsequente Erziehung ganz natürlich in die gewünschte Ordnung hineinwächst. Auch fortgesetzt ungerechte, unsichere und inkonsequente Handlungen des Menschen kann der Hund nicht verstehen, aber er wird später darauf reagieren, und dies zumeist im Alter von ca. 18 Monaten (siehe dort). Aufgestellte Regeln sollen unbedingt und immer eingehalten werden..

Inzwischen ist Ihr Hovi der Welpenspielgruppe entwachsen und sollte an einem Junghundekurs teilnehmen. Aber Vorsicht! Verlangen sie nicht gleich zu viel von ihm. Ein Hovi ist ein Spätentwickler und braucht mehr Zeit als die meisten anderen Rassen. Ein selbstständiger und triebstarker Hovawart muss die BH nicht mit 15 Monaten laufen. Arbeiten Sie vor allem an der Bindung, seien Sie Ihrem Hovi ein zuverlässiger Chef, auf den er sich verlassen kann. Im ersten Jahr sollten Sie, wann immer möglich, nicht mit Zwang, sondern mit positiver Verstärkung arbeiten. Lasten Sie ihn psychisch und physisch aus, aber überfordern Sie ihn nicht! Kleine Schritte führen zum Ziel. Lassen Sie sich ja nicht einreden, in diesem Alter mit Gewalt anzufangen, denn dann haben Sie ganz schnell einen unmotivierten, lustlos arbeitenden Hovawart. Gehen Sie möglichst auf einen Hundeplatz, wo man sich mit der Rasse auskennt, auch wenn Sie dafür etwas weiter fahren müssen. Es lohnt sich! RZV-Hovawartplätze sind natürlich besonders gut geeignet.

Zwischen dem 6. und 12. Monat setzen sich die zweiten Zähne im Kiefer fest, daher sollte man bis zu diesem Alter bei Zerrspielen vorsichtig sein. Manche Hunde haben jetzt auch den Drang zu kauen. Damit der Hund sich nicht an verbotenen Dingen "vergreift", sollte er immer ein Kauspielzeug zur Verfügung haben.
Bei Spaziergängen sind nun ca. 30-45 Minuten erlaubt. Auch wenn man den Eindruck hat, dass dem Hund längere Ausflüge nichts ausmachen, so ist bei Hunden wie dem Hovawart doch Vorsicht geboten. Die Entwicklung der Knochen, Gelenke und Bänder kann mit dem schnellen Größenwachstum nicht mithalten und ist größeren Belastungen noch nicht gewachsen. Gleichmäßige Bewegung ist besser als abrupte. Steigern Sie das Training stetig, aber langsam. Motivieren Sie den Hund niemals zum Weiterspielen, wenn der Hund von selbst mit Spielen aufgehört hat.
Beim Futter sollte man spätestens jetzt auf Erwachsenenfutter umstellen.

Um den 9. Monat herum durchlebt der Junghund nochmals eine prägungsähnliche Phase, während der bestimmte soziale Reize auf ihn einwirken müssen, damit der Hund lernt, sich flexibel sozial einzupassen.

Literaturtipp: "Pubertät und wilde Zeiten" - wenn Hunde schwierig werden
Martina Nau, Cadmos Verlag, ISBN 978-386127811-5

Fortsetzung: Erziehung in der Pubertät - 7. bis 15. Monat


6. bis 9. Monat - Der Jagdtrieb erwacht
Tausendmal ist nix passiert ... tausendundeinmal - und es hat "klick" gemacht ...
Hundepfeife trainieren Jagdverhalten Hund das Jagen abgewöhnen Hetztrieb wildernde Hunde Jagdtrieb bei Hunden abgewöhnen Jagdverhalten

Inzwischen hat der Junghund gelernt, sich in seinem sozialen Umfeld zurecht zu finden und beginnt jetzt, seine Umwelt auszunützen. Der Drang, eigene Wege zu gehen, wird immer größer und der Mensch erscheint dem "JuHu" nun weniger interessant als die große weite Welt da draußen. Schafft der Mensch es nicht, seinen Hund so an sich zu binden, dass für ihn die Umwelt zwar wichtig, sein Mensch aber noch weitaus wichtiger ist, dann wird er das Jagdverhalten seines Hundes nur schwer in die gewünschten Bahnen lenken können. Die Zeit vom 6. bis zum 9./12. Monat ist eine kritische Phase, in der der Junghund besonders aufnahmebereit ist für Reize, die das Jagdverhalten auslösen können. In dieser Zeit müssen wir versuchen, jegliche unkontrollierte Begegnung mit reizauslösenden Faktoren zu vermeiden - notfalls mit der Schleppleine.

Im Rudel würde der Junghund nun zum ersten mal mit zur Jagd genommen, daher auch die Unruhe, die man oft in diesem Alter beobachten kann. Langsam aber sicher werden die Junghunde in die Arbeitsteilung des Rudels integriert. Auf ihren Streifzügen entfernen sie sich auch immer weiter von den angestammten Rudelplätzen.
Für uns Menschen heißt das, besonders aufmerksam zu sein. Durch die Verselbständigung entfernt sich der Junghund beim Spaziergang immer weiter von uns. Gestatten wir ihm dies, haben wir bald einen "Streuner" oder "Wilderer" an unserer Seite. Wenn wir diese Entwicklung jedoch von vornherein verhindern, dann haben wir in vielen Fällen eine gute Chance, dass der erwachsene Hund kein Interesse mehr an Wild zeigt, weil die Anlage nie gefördert wurde und irgendwann verkümmert. Je gefestigter die Unterordnungsbereitschaft in diesem Alter bereits ist, desto wirksamer sind Kontrollmaßnahmen einzusetzen. Optimal ist es, wenn man ein Wildgehege in der Nähe hat, in dem man von Anfang an schon mit dem Welpen üben kann. Dort sollte man das Nicht-Beachten des Wildes üben. Sobald der Welpe zu den Tieren schaut, heißt es "Nein" und "Hier" um seine Aufmerksamkeit auf den Hundeführer zu lenken. Reagiert er nicht, unterstützt man ihn etwas mit der Leine. Sobald er kommt, lobt man ihn begeistert und spielt mit ihm.

Jagdverhalten Hund das Jagen abgewöhnen Hetztrieb wildernde Hunde Jagdtrieb bei Hunden abgewöhnen Beute voraus! - Jedem Tierchen sein Pläsierchen?
Leider meinen viele Besitzer eines jungen Hundes, sie hätten kein Problem, weil ihr Hund nicht jagt. Aber spätestens während der Pubertät fängt ihr Hund dann doch an, zielgerichtet zu jagen. Deshalb: Wehret den Anfängen! Der Hund muss das Jagen zwar nicht lernen, es ist eine naturbedingte Veranlagung des Hundes. Trotzdem muss der Jagdtrieb im Laufe der Zeit erst richtig entwickelt werden, um voll zur Ausprägung zu kommen. Die häufigsten Fehler werden schon beim Junghund gemacht, weil es ja so herzig ist, wenn er einem Schmetterling oder den Vögeln nachjagt. Er hat ja keine Chance einen Vogel zu erwischen, darum lässt man ihn. Aber dadurch werden schlafende Hunde geweckt. Hat er erst einmal Freude an der Jagd gefunden, folgen die weiteren Opfer auf dem Fuße: bald sind es Katzen, Hasen, Rehe, Jogger, Fahrräder, Autos usw. Beugen Sie vor, indem Sie den aufkeimenden Jagdtrieb schon beim Welpen umlenken: weg von Vogel & Co hin zu Ball oder weggeworfener Beißwurst und erlauben Sie dem Hund evtl. von Anfang an nicht, den Weg zu verlassen.

Fortsetzung: Der Jagdtrieb erwacht - Die unsichtbare Leine

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Welpenerziehung und Sozialisation:
Entwicklungsphasen vom Welpen bis zum erwachsenen Hund, erste Erziehungstipps

Hunde werden unschuldig geboren. Sie werden das, was der Mensch aus ihnen macht.

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- Über den Hovawart: Steckbrief, Geschichte, Gesundheit, Charakter, Dominanz, Sozialverhalten, Ansprüche, Beschäftigung
- Richtig spielen mit dem Hovawart: Motivation, Geschicklichkeit, Entdeckungen, Kontaktspiele, Verstecken, Beutestreiten uvm
- Grundregeln der Hundeerziehung: Verständigung, natürliches Lernen, "Nichts ist umsonst", unerwünschtes Verhalten ändern
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