10 1/2 Monate alt
fast 7 Monate alt
Die freche Motte mit 7 Monaten
Carla ist 62 cm groß und wiegt 26,1 kg

Erst seit Carla 6 Monate alt ist, gehe ich ab und zu mit beiden Hunden gemeinsam gassi. Vorher bin ich immer nur mit jedem Hund einzeln gegangen, damit keiner zu kurz kommt. Das war zwar extrem zeitaufwändig, aber ich hatte den Eindruck, dass beide Hunde die Einzelzuwendung brauchen. Die Ansprüche eines Welpen und eines erwachsenen Hundes sind einfach zu verschieden. Zu Carla konnte ich so eine sehr gute Bindung aufbauen und gleichzeitig verhindern, dass sie bei Tobereien mit dem großen Rüden überlastet wird. Gerade beim Spielen mit Artgenossen werden die Gelenke durch die schnellen Stopps und Wendungen stark belastet. Gleichzeitig ist meist noch kein ausreichender Muskelapparat vorhanden, der die Gelenke schützt. Ein gesundes Hüftgelenk wird durch die normale Bewegung und durch Spielen mit Artgenossen zwar nicht geschädigt, eine massive Überbeanspruchung des noch unreifen Skeletts des Junghundes sollte jedoch vermieden werden. Ein Knochen im Wachstum ist weniger belastbar als das Skelett eines ausgewachsenen Hundes. Achten Sie deshalb immer darauf, wann ihr Junghund erste Anzeichen von Ermüdung zeigt und nehmen Sie ihn dann sofort aus dem Spiel heraus.

Inzwischen lieben beide Hunde die gemeinsamen Spaziergänge ganz besonders. Die Beiden agieren sehr harmonisch miteinander. Argus geht immer liebevoller mit seiner inzwischen schon recht großen Gefährtin um. Carla verehrt ihn und lässt sich von ihm die große weite Hundewelt zeigen.

8 1/2 Monate alt

7 1/2 Monate alt
Carla bei ihrer Lieblingsbeschäftigung:
Argus nerven

kleiner Mann - ganz groß

8 1/2 Monate alt
Gespanne unterwegs

Familienausflug
7 1/2 Monate alt
9 Monate alt

Meistens laufen beide Hunde frei. Wenn die Situation es erfordert, verlange ich aber, dass beide Hunde an durchhängender Leine 'bei Fuß' gehen. Entweder ganz oder garnicht. Sind sie frei, laufen beide Hunde um mich herum, ohne die Distanz allzu groß werden zu lassen. Sie sind offensichtlich beide bestrebt, es mir recht zu machen und suchen immer wieder den Kontakt zu mir, was ich natürlich auch entsprechend honoriere. Es ist ein schönes Gefühl, Teil eines gemischten Mensch-Hund-Rudels zu sein.

Yiiiiieeeeepppiiieeee!!! ... Das Leben ist schööööön ....

8 1/2 Monate alt

eine verrückte Nudel

8 1/2 Monate alt
Flohhüpfen
8 1/2 Monate alt

8 Monate alt

Lebensfreude pur

Hovis - hart aber herzlich

Wer schon mal Hunde beim Spiel beobachtet hat, der weiß, wie dynamisch und kraftvoll das sein kann. Wenn aber Hovawarte miteinander spielen, dann geht's richtig rund. Hovawarte spielen mit vollem Körpereinsatz. Sie sind bekannt für ihre Dynamik, ihre Kraft und ihre Schnelligkeit im Spiel.

8 1/2 Monate alt
Die kleine Zicke will's mal wieder wissen ... *nerv* ...

Argus lässt sich nicht zweimal bitten ...

8 1/2 Monate alt
... und erklärt ihr noch einmal, wo's lang geht ...


... was Carla allerdings recht wenig beeindruckt.

8 1/2 Monate alt

8 1/2 Monate alt

Aaber - blitzen da in Argus' Augen
nicht vielleicht doch schon ein paar Herzchen?

Pubertät bei Hunden bissige Welpen Beißhemmhung bei jungen Hunden trainieren Bissigkeit bei Welpen Flegelalter Pubertät Hündin Tipps komm hier trainieren

Der Hovawart und die anderen Hunde
was bisher "geschah":

1. Teil - Welpenschutz
2. Teil - Bindungsarbeit

Der Hovawart und die anderen Hunde - 3. Teil - Wehe, wenn sie losgelassen ...

Hovawarte sind Hunde mit Ecken und Kanten. Deshalb ist es bei jungen Hovis besonders wichtig, die Verträglichkeit gegenüber Artgenossen zu fördern. Laden Sie z.B. immer wieder freundliche Hunde ein, um im Haus und Garten mit dem Jungspund zu spielen. Ermöglichen sie ihm Kontakte zu souveränen Hunden, die dem überdrehten Hovi-Rüpel auch schon mal in die Spur helfen. Wird er zu grob, verordnen Sie ihm eine Auszeit und nehmen sie ihn evtl. kurzfristig an die Leine. Lassen sie ihn erst wieder zu den anderen Hunden, wenn er sich beruhigt hat. Trainieren Sie auch möglichst bald ein Abbruch-Wort (evtl. mit Hilfe einer Schleppleine), damit sie ihn rechtzeitig abrufen können und belohnen Sie ihn fürstlich, wenn er kommt. Hören Sie aber auf keinen Fall auf andere Hundehalter, die die Hunde einfach nur gewähren lassen wollen, so nach dem Motto: "Das machen die unter sich aus!"

Hunde sind soziale Lebewesen, die ihr Sozialverhalten erlernen müssen. Es ist nicht angeboren.
Sorgen Sie dafür, dass ihr Jungspunt das Richtige lernt!

Aggressionen zwischen Rüden Probleme Rüden aggressives Verhalten Hunde aggressiv an der Leine Aggressionen gegen andere Hunde Junge Bäume dürfen nicht in den Himmel wachsen!
Das Wichtigste, was ein Junghund bei Hundebegegnungen lernen muss ist nicht, wie man sich überall durchsetzt. Viel wichtiger ist es, dass er schon früh lernt, wie man Keilereien aus dem Weg geht, wie man Dominantere besänftigt und wie man sich unterwirft. Sobald der kleine Rabauke jedoch anfängt, allzu aufdringlich und übermütig zu werden, sollte man eingreifen, bevor es der andere Hund tut. Und wenn Ihr Zwerg seinen Rüffel dann doch von seinem Gegenüber bekommt, so sollten Sie ihn nicht bedauern, sondern einfach ganz cool darüber hinweggehen.

Wenn ein Hund nicht mindestens einmal - und das möglichst im Junghundalter - die Erfahrung machen kann, wie eine richtige Unterwerfung auszusehen hat, gibt es meist lebenslange Probleme bei Auseinandersetzungen. Wenn ein Hund unten auf dem Rücken liegt, heißt das nicht unbedingt, dass er sich unterworfen hat. So lange er den überlegenen Hund fixiert oder strampelt, hat er sich noch nicht wirklich unterworfen. Auch Geschrei ist keine angemessene Reaktion und kann dazu führen, dass der andere etwas derber wird und seinem Anspruch erst recht Nachdruck verleiht. Eine echte Unterwerfung bedeutet, dass der unterlegene Hund keinen Mucks mehr von sich gibt und sich nicht mehr rührt. Der überlegene Hund entscheidet, wie lange sich der Gegner in diesem Zustand zu befinden hat. Lässt man die Hunde gewähren, lockert der Überlegene oft nach einer Weile probeweise den Griff um zu prüfen, ob der andere seine Überlegenheit auch weiterhin akzeptiert. Tut er das, indem er mucksmäuschenstill liegen bleibt, zieht sich der Sieger allmählich zurück, ohne den Gegner aus den Augen zu lassen. Oft grummelt er noch warnend dabei. Manche Hunde entfernen sich einige Schritte vom Verlierer, fixieren ihn aber weiterhin. Erst wenn sich der Gewinner entspannt und abwendet, darf der andere aufstehen. Probiert er das früher, wird der Stärkere erneut über ihn herfallen.

Achten Sie nur darauf, dass Ihr Kleiner keine schlechten Erfahrungen mit unsozialen Hunden macht. Überlegen Sie immer, was Ihr Junghund da gerade lernt. Lernt er, dass andere Hunde gefährlich sind? Lernt er, dass er sich allein verteidigen muss? Oder lernt er, den anderen zu beschwichtigen? Wenn das Ganze aus dem Ruder zu laufen droht, muss man einschreiten. Als guter Rudelführer dürfen Sie Ihren Hund nicht allein im Regen stehen lassen. Der Welpe/Junghund sollte mit anderen (schlecht sozialisierten oder aggressiven) Hunden keine schlechten Erfahrungen machen müssen. Der Junghund soll Frieden lernen, nicht Krieg. Wenn es Probleme mit dem anderen Hund gibt, ist es die Aufgabe des Rudelführers, diese Probleme zu lösen. Und der Hund kann sich vertrauensvoll hinter seinen Menschen zurückziehen.

Mit dem Junghund ab 6 Monaten kann man dann an der Leine ab und zu trainieren, wie man andere Hunde gelassen übersieht. Dabei ist es natürlich sehr hilfreich, wenn Sie vorher die Schauübung trainiert haben. Gehen Sie mit Ihrem Junghund ganz normal, ohne zu zögern an dem anderen Hund vorbei und halten Sie evtl. ein Leckerchen vor seine Nase oder verlangen Blickkontakt. Wenn er brav mit Ihnen an dem anderen Hund vorbeigegangen ist, loben Sie ihn und lassen ihn nun evlt. doch noch zu seinem Kumpel.

Sozialkontakte zu Artgenossen sind natürlich wichtig, aber: Im Vordergrund sollte immer zuerst der Mensch stehen. Das heißt, dass ein Junghund z.B. erst dann zum Spielen mit anderen Hunden darf, wenn er sich ruhig hingesetzt hat und der Aufforderung zum dauerhaften Blickkontakt mit seinem Menschen gefolgt ist. DANN erfolgt die Freigabe, und nicht dann, wenn der Hund wie ein Irrer an der Leine zerrt, weil er nur noch die anderen Hunde sieht. Schauen Sie manchmal auch einfach nur mit ihrem Hund zusammen zu, wenn andere Hunde spielen. So lernt ihr Hund, sich zurückzunehmen, wenn er Artgenossen trifft.

Falls er stänkern sollte, halten Sie ihn nur gut fest und schauen ihn missbilligend an. Vermitteln Sie ihm durch Ihr Verhalten, dass der andere Hund überhaupt nicht der Mühe wert ist, sich aufzuregen. Ich weiß, für eine Frau mit großem, starken Rüden ist das leichter gesagt als getan. Allzuleicht fliegt man hinterher, wenn der vierbeinige Ritter meint, plötzlich vorpreschen zu müssen. Doch es gibt einen einfachen Trick: Wenn der Hund zum Vorspringen neigt, setzt man den Hund an der linken Seite ab, führt die Leine hinter dem Rücken und hält sie mit der rechten Hand. Mit der linken Hand führt man die Leine nur ganz leicht und lässt sie etwas durchhängen. Wenn der Hund dann vorspringt, strafft sich die Leine sofort und er springt gegen das volle Körpergewicht. Dann steht frau auch bei einem starken Rüden dank Masseträgheitsmoment fest (und gelassen!) wie ein Baum.

Solche Hundebegegnungen kann man auch gezielt stellen, indem man sich mit einem anderen Hundebesitzer verabredet. Dabei nähert man sich langsam im Bogen aneinander an und lässt seinen Hund zwischendurch immer wieder absitzen, damit der andere sich nicht bedroht fühlt. Dabei nähert man sich immer nur so weit an, dass die Hunde ruhig bleiben und sich noch wohl fühlen. Sobald der Hund kurz den Blick vom anderen Hund löst und Herrchen oder Frauchen anschaut, bestätigt man ihn sofort mit einem Superleckerchen. Schaut er nicht von selbst manchmal auf, macht man ihn auf sich aufmerksam. Dabei ist natürlich hilfreich, wenn man das "Schau" vorher geübt hat und auch später immer wieder ohne Ablenkung auffrischt.

Bei besonders hartnäckigen Fällen kann man den Hund auch an der Seite des Weges absetzen und stellt sich vor seinen Hund (mit dem Rücken zum fremden Hund), um den Blickkontakt zum anderen Hund zu unterbrechen. Wenn der Hund versucht, an seinem Hundeführer vorbeizuschauen, zieht man die Leine straff nach oben und begleitet das mit einem Verbotswort. Sobald der Hund seine Bemühungen unterbricht, zum anderen Hund zu sehen, lockert man die Leine, lobt und belohnt den Hund mit einem Superleckerli. Sobald er wieder zum anderen Hund sehen will, strafft sich die Leine wieder. Das darf ruhig unangenehm für den Hund sein, hauptsache, der Hundeführer bleibt ruhig dabei.


Kurz vor und während der Pubertät wird der Hund auf seinen späteren Sexualpartner geprägt. Deshalb braucht der Hovawart auch gerade während dieser zweiten prägungsähnlichen Phase, die bis zum 10. Monat dauert, unbedingt andere Hunde beiderlei Geschlechts als Spielkameraden.

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Hunde werden unschuldig geboren. Sie werden das, was der Mensch aus ihnen macht.

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- Über den Hovawart: Steckbrief, Geschichte, Gesundheit, Charakter, Dominanz, Sozialverhalten, Ansprüche, Beschäftigung
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- Grundregeln der Hundeerziehung: Verständigung, natürliches Lernen, "Nichts ist umsonst", unerwünschtes Verhalten ändern

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