11Monate alt

direkt zur Erziehung
in der Pubertät
ab dem 7. Monat

Besucherzaehler
Die Fährtenmaus

früh übt sich ...

fast 9 Monate alt
Der Hunde-Backfisch mit 9 Monaten
Carla ist 64 cm groß und wiegt 28,9 kg

Inzwischen erlebte Carla ihr erstes Silvesterfeuerwerk. Sie blieb dabei völlig cool. Während der Hauptknallerei um Mitternacht ging sie zusammen mit uns auf den Balkon, legte sich zu unseren Füßen hin und knabberte in aller Ruhe an einem Stöckchen. Nur wenn unsere direkten Nachbarn eine laut zischende Rakete starteten stand sie manchmal auf und schaute nach den Lichtern am Himmel. Danach legte sie sich ganz gelassen wieder hin, um ihr Stöckchen weiter zu bearbeiten.


Der Abgang wird gründlich abgeschnüffelt

Seit Carla 12 Wochen alt ist, lege ich ihr ab und zu eine kleine Fährte, die sie mit großer Freude absucht.

Wer will, kann auch mal einen Blick
auf unser schönes Fährtengelände werfen.


Carla sucht konzentriert mit tiefer Nase


Auch die Winkel werden schon gut ausgearbeitet.

Gegenstand gefunden und verwiesen - Fährte erfolgreich beendet
(als Fährtengeschirr verwende ich übrigens ein einfaches Norwegergeschirr)

Ob da ein Känguruhhund eingekreuzt ist?
Die Hupfdohle sprüht regelrecht vor Energie

9 Monate alt

8 1/2 Monate alt

Hier spielt Carla mit ihrer allerbesten Freundin Lola,
einem Australian Shepherd/Golden Retriever-Mischling

8 1/2 Monate alt

Unsere Schneewarte im 5-Stunden-Winter
Carla erlebt den ersten Schnee ihres Lebens

Schnee ist Hovis Lieblingswetter



Irgendwie scheinen Hovis ihre Ohren manchmal nicht so richtig unter Kontrolle zu haben

 

Hundewelpe Trächtigkeit Entwicklung Hundes Welpenerziehung Hitze Kastration Flegeljahre Alter Hündinnen beissen Angst Welpenerziehung Hovawart Welpen bissige aggressiv Territorialverhalten geschlechtsreif Lebensphasen Welpenerziehung Welpenspielgruppe

Problemzeit Pubertät - 9. bis 15. Monat
Sturm-und-Drang-Phase Erziehung des Junghundes Hunde Pubertät Hund Hundepubertät

Welpen beißen Junghund Erziehung bissige Welpen richtige Hundeerziehung Junghund  Flegelalter Hunde Pubertät  Wie verhält sich ein Junghund Hundeerziehung komm her Im Alter von ca. 9 Monaten werden die meisten Hunde auf einmal ungewohnt renitent, sie erscheinen dumm, dreist und flegelhaft, manchmal aber auch eher dünnhäutig und reizbar. Während der Pubertät findet ein erneutes prägungsähnliches Geschehen statt, bei dem positive Prägungsvorgänge nochmals verfestigt werden müssen. Erst danach sind sie endgültig fest. Geschieht das nicht, kann bereits erfolgte Prägung wieder verloren gehen. Im Gehirn werden nun viele Nervenverknüpfungen umgebaut, man sollte sich also nicht wundern, wenn der Hund plötzlich eine "lange Leitung" zu haben scheint.

Erst jetzt entwickelt sich beim Junghund eine starke Personenbindung. Viele Hunde machen nun eine zweite Angstphase durch und es ist sehr hilfreich, wenn der Hund bis zu diesem Zeitpunkt eine sichere Bindung und ein starkes Vertrauen zu seinem Hundeführer aufbauen konnte. Belastungen sollte man während der Pubertät möglichst vermeiden (z.B. keine neuen Übungen, keine gravierenden Veränderungen im Alltag). Statt dessen sollte man mit seinem Hund in dieser Umbruchzeit wieder ähnlich vorsichtig wie mit einem Welpen arbeiten und ihm Rückhalt geben.

Weder Fisch noch Fleisch
Ein Hovawart in der Pubertät ist beileibe keine Schönheit. Genau wie beim Menschen verändert sich auch beim Hunde-"Backfisch" das Aussehen: er sieht irgendwie unmöglich aus, so als würden seine Einzelteile nicht recht zusammenpassen. Er läuft wie auf Eiern, wirkt hochbeinig und schlaksig. Erst im Alter von 14 Monaten hat der Hovawart dann seine endgültige Widerristhöhe erreicht, wird danach aber noch kräftiger und substanzvoller
bissige Welpen beissen  Hundeerziehung Hier Kommen auf Zuruf Junghund kommt nicht Hunde Pubertät Wie verhält sich ein Junghund Hundeerziehung komm her Etwas Führung braucht der Hund
Wüst, stürmisch und das Gehör auf Durchzug - mit übersprudelnder Lebenslust scheint unser Energiebündel auf einmal nur noch Unsinn im Sinn zu haben. Zum Lernen hat der Hovawart nun überhaupt keine Lust. Statt des Gedächtnisses scheint der Lümmel nur noch Watte im Kopf zu haben. Die bereits bekannten Kommandos werden von unserem "lebensfrohen" Hovawart jetzt geflissentlich überhört und man bekommt den Eindruck, die ganze bisherige Erziehung habe nichts genutzt. Es ist zum Verzweifeln ... und dann gibt es Momente im Leben eines Hovi-Besitzers, da wäre es schön, wenn der Hund die Ohrstöpsel mal rausnehmen würde. Er benimmt sich wie Monate zuvor, nur dass er inzwischen groß und stark geworden ist. Der Trotzkopf testet seine Grenzen oft gnadenlos aus. Besonders pubertierende selbstbewusste Rüden versuchen, die Rangordnung auf den Kopf zu stellen und protestieren gegen Anordnungen "von oben". Die jungen Rebellen brauchen vom Boss viel Geduld, eine Prise Nachsicht und eine Riesenportion Konsequenz. Doch keine Sorge - auch die Hundepubertät geht vorüber. Hunde haben zum Glück nur Flegelmonate, keine Flegeljahre. Mal ehrlich - waren wir nicht auch mal so in unserer Pubertät? ;-) Kleinere, unwesentliche Dinge sollte man in dieser Zeit ganz einfach übersehen, alles andere ganz bestimmt und ohne Aufregung unterbinden - konsequent und unnachgiebig. Machen Sie dem Junghund augenblicklich und unmissverständlich klar, wenn er eine Grenze überschritten hat. Lassen Sie bei Ihrem Schnösel nicht das Gefühl aufkommen, er könne Ihre Befehle nur dann respektieren, wenn es ihm gerade passt. "Er ist halt so" ist nur eine Bestätigung für menschliche Schwäche. Seien Sie konsequent und setzen Sie sich durch! Ohne Zwang geht es nicht. Viele Hundehalter hoffen immer noch, dass sich das rüpelige Verhalten irgendwann nach der Pubertät wieder gibt. Und so hoffen sie und hoffen sie und warten und warten. Leider wird das Verhalten der Hunde in der Regel aber immer ausgeprägter und gefestigter. Machen Sie Ihrem Rebellen deshalb unbedingt klar, dass es Ihnen ernst ist und dämmen Sie den "Aufstand" sofort mit Konsequenz ein. Bleiben Sie ruhig dabei, aber geben Sie nicht nach. Und seien Sie nicht nachtragend!

aufstrebender dynamischer Jungrüde sucht ....
Es ist nicht ungewöhnlich, dass heranwachsende Rüden und Hündinnen bei Einsetzen der Pubertät aufreiten, um sich einen höheren Rang in der Mensch/Hund-Meute zu verschaffen. Meist legen sie dieses Verhalten ab, sobald sich der Hormonhaushalt eingespielt hat - aber nur, wenn Sie die Position des Rudelführers eingenommen haben. Es ist wichtig, dass Sie Ihren Hitzkopf daran erinnern, dass Sie immer noch Anführer sind und auch bleiben wollen. Setzen Sie ihm Grenzen - liebevoll und konsequent. Der halbjährige Jungspund erwartet das Leitbild des erfahrenen, psychisch überlegenen Anführers. Es ist also eine kritische Phase, die sehr leicht zu künftigen Erziehungsschwierigkeiten führt, wenn diese Vorrangstellung als umsichtiger und überlegener Meuteführer vom scharf beobachtenden Hovawart nicht anerkannt werden kann. Ein dominanter "Kopfhund" ist jetzt sehr geneigt, die eigene Rangfolge zu verbessern bzw. umzukehren. Wenn das Leitbild versagt, wird er zum raffinierten Haustyrannen. In der Natur würde der junge Wolf nun bald sein Rudel verlassen. Aber unser Hund ist nach dieser kritischen Zeit dankbar, dass er doch noch bei uns bleiben darf.

Hilfreich kann da eine feste Hausordnung sein, die dem jungen Hund in täglich wiederkehrenden Situationen vermittelt, dass wir diejenigen sind, die das Sagen haben. Das ist mit Sicherheit fairer, als immer wieder in irgendeiner Form auf den Hund einwirken zu müssen, weil er mal wieder nicht gehorcht oder nur alltäglichen Stress verbreitet, weil er ständig macht, was er will. Ist die Flegelphase erst mal vorbei, können Sie die Regeln der Hausordnung ruhig wieder fallen lassen, wenn Sie keine Probleme mit dem erwachsenen Hund haben.

Auch das NILIG-Prinzip (nichts im Leben ist gratis) ist in dieser Phase sehr hilfreich: Der Hund kann (fast) alles haben, aber nur, wenn er "bitte" sagt. Setzen Sie einfach all die schönen Dinge, die er haben möchte, als Preise aus, die er gewinnen kann wenn er gehorcht, auch wenn ihm gerade nicht nach Gehorsam ist. Dann werden Sie bald einen Hund haben, für den Sie der Nabel der Welt sind und der alles darauf anlegt, Ihnen zu gefallen. Die einfache Regel lautet: "Tust du, was ICH möchte, bekommst du, was DU willst. Befolgst du meine Befehle nicht, kriegst du all die guten Dinge, die du möchtest, nicht." Damit gibt man dem Hund die Gelegenheit wahrzunehmen, wie wichtig sein Mensch ist und dass dieser alle für ihn wichtigen Entscheidungen trifft. Der Einfluss des Halters auf seinen Hund wächst und dieser lernt, auf seinen Hundeführer zu achten und dessen Wünschen bereitwillig zu folgen. So motiviert lernt der Hovawart, die Konsequenzen seines Tuns zu bewerten und kann die eigene Zukunft durch eigene Aktivitäten gewissermaßen selbst beeinflussen. Wenn der Hund nicht gehorcht, führt das nicht zu einem Konflikt oder Tadel - er bekommt einfach nicht, was er wollte. Man gibt allenfalls ein "Belohnung verloren"-Signal wie z.B. "oje" oder "schade" uns sagt ihm damit: "Schade, das war der falsche Weg, versuch' es noch mal anders."

Bewegung
Im Alter von 9 Monaten darf der Junghund nun schon 45 Minuten Gassi gehen und im Alter von 12 Monate ist 1 ganze Stunde erlaubt. Mit ca. 1 Jahr ist der Hovawart ausgewachsen und der Knochenaufbau ist kein Problem mehr. Will man mit dem Hund längere Wanderungen unternehmen, muss man allerdings immer wieder mal eine Pause einlegen. Erst im Alter von 2 Jahren ist der Knochen- und Muskelaufbau bei großwüchsigen Hunden wie dem Hovawart voll entwickelt und belastbar.
Normale Bewegung, die der Hund selbst bestimmt, ist für ihn am besten. Wenn Sie zusammen mit einem hündischen Spielpartner spazieren gehen, üben Sie auch ab und zu das gesittete Spazierengehen, bei dem trotz der vierbeinigen Ablenkung die Konzentration beim Hundeführer liegen sollte. Das tut der Beziehung unheimlich gut.

Mit ca. 10 Monaten kann man langsam anfangen, mit dem Hund Fahrrad zu fahren: in kleinen ganz kurzen Einheiten, damit er lernt schön gleichmäßig zu laufen und nicht andauernd links und rechts zu schnuppern. Anfangs sollte man ihn evtl. nur neben dem geschobenen Fahrrad laufen lassen.
Dann kann man ganz langsam mit Trainingseinheiten anfangen: 100 Meter hin- und zurück, dann 200 Meter u.s.w.
Wenn der Hund 1 Jahr alt ist, kann man erste kleine Runden mit dem Fahrrad fahren, aber natürlich nicht täglich, sondern 1 bis 2 mal in der Woche. Dabei sollte er evtl. frei laufen und auch schnüffeln dürfen, während man wartet. So wird er nicht überfordert.
Längere kontinuierliche Belastung sollte man erst mit 1 1/2 Jahren fordern und bis zum Alter von 2 Jahren nicht mehr als 1 Stunde am Stück bewegen.
Gerade das Radfahren in dem für normale Radler üblichen Tempo (20-25 km/h) belastet den Hund sehr stark - ein vergrößertes Herz mit den entsprechend negativen Begleiterscheinungen ist nicht ungewöhnlich. Ideal für einen Hund in Hovawart-Größe ist das Tempo beim Joggen (10-12 km/h). Welche Geschwindigkeit angemessen ist, erkennt man gut am harmonischen Bewegungsablauf des Hundes.

Mehr zum Thema Hundebegegnungen: Mobbing und Rüpelphase
Fortsetzung: Geschlechtsreife - 10. bis 18. Monat

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Welpenerziehung und Sozialisation:
Entwicklungsphasen vom Welpen bis zum erwachsenen Hund, erste Erziehungstipps

Hunde werden unschuldig geboren. Sie werden das, was der Mensch aus ihnen macht.

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- Über den Hovawart: Steckbrief, Geschichte, Gesundheit, Charakter, Dominanz, Sozialverhalten, Ansprüche, Beschäftigung
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Welpe Stubenreinheit Sauberkeit Ziehen Leine Zerren Welpenspielgruppen Leinenführigkeit Welpenerziehung Hovawart Junghund Welpenentwicklung Welpenerziehung Entwicklungsphasen schwierige Welpen erziehung zur Stubenreinheit Welpenspielgruppen

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